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Paso-Peruano
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Paso Peruano

Ursprungsland:

Südamerika, Ursprungszuchtbuch in Peru, Subpopulationen in Nord-, Zentral- und Südperu sowie in Argentinien, El Salvador, Ecuador, Guatemala, Honduras, Kolumbien und Panama.

 

Entwicklung der Rasse:

Die Rasse der Paso Peruanos entstand aus iberischen Pferderassen, die die Spanier mit nach Südamerika brachten. Diese Pferde - vor allem die "Zelter" - wurden von den Peruanern als Arbeits-, Reit- und Schaupferde eingesetzt. Die Zuchtwahl erfolgte aufgrund der Gangveranlagung und nach dem Prinzip "fortaleza - nobleza - beleza" (Stärke - Edelmut - Schönheit). In 400jähriger Reinzucht wurde ein edler Naturtölter geschaffen.
In Peru wird seit 1959 ein zentrales Zuchtbuch geführt, in Argentinien seit 1948 und in anderen Staaten Südamerikas seit ca. 1960; in den USA existieren seit 1972 zwei Register. In Deutschland werden die Pferde bei den staatlichen Landeszuchtverbänden der einzelnen Bundesländer eingetragen. Ein Verzeichnis für Europa wird von der Paso Peruano Europa  e.V. (PPE) und dem Pasopferde Verband e.V. (PV) geführt.

 

Bestand / Verbreitung:

Im Ursprungsland Peru gibt es rund 6.500 eingetragene Tiere, in Argentinien ca. 3.000 und in den anderen Ländern Südamerikas etwa 15.000. Außerdem gibt es in ganz Südamerika noch 9.000 bis 10.000 nicht registrierte Paso Peruanos. Die USA und Kanada haben circa 20.000 Pferde registriert. Die Population in Europa beträgt zur Zeit rund 750 Pferde.

 

Rassebeschreibung / Gangarten:

Paso Peruanos sind dreigängig, das heißt sie beherrschen die Gangarten Schritt, Galopp und den rassetypischen Gang Paso Llano (Tölt). Zudem wird vom Pferd der sogenannte Brio erwartet. Darunter versteht man Arbeitseifer, Gehwillen und Sensibilität gegenüber dem Reiter.
Paso Llano: Gleichmäßiger Viertakt, mühelos, locker und mit großen, runden Bewegungen. Variationen vom verkürzten bis zum verstärkten Tempo. Gute Selbsthaltung, stolz und anmutig. Gewünscht ist das seitliche Ausschwingen der Vorderbeine aus der Schulter heraus, der rassetypische Termino. Möglich ist auch der sogenannte Sobreandando, eine leichte Lateralverschiebung bei etwas schnellerem Tempo.
Schritt: Klarer Viertakt mit häufig deutlich betonter Vorhandbewegung.
Galopp: Normal, leichter Viertakt erlaubt.

 

Gebäudebeurteilung / Erscheinung:

Gewünscht wird ein eleganter, leichtrittiger Tölter, der deutlich seine iberische Herkunft erkennen läßt. Es sind alle Farben zugelassen, Abzeichen sollten möglichst klein sein. Es wird ein seidiges, kurzes Haarkleid gewünscht.
Stockmaß: 1,43 m bis 1,53 m.
Kopf: Profil gerade oder leicht konvex, breite Stirn, waches Auge.
Hals: Hoch angesetzt und eher stark entwickelt (hengstartig), konvexe Ober- und Unterlinie.
Schulter: Lang und schräg.
Rücken: Normal.
Kruppe: Stark, leicht abfallend mit tiefem Schweifansatz.
Gliedmaßen/Gelenke: Normal.
Hufe: Eher klein, hart.

 

Interieur:

Wichtigstes Merkmal ist der Brio: Der Paso Peruano zeichnet sich aus durch Arbeitseifer, ein freundliches, aufgeschlossenes Wesen und seine hohe Sensibilität dem Menschen gegenüber, verbunden mit einem angenehmen Temperament.

 

Verwendung:

Sport, spezielle Prüfungen:
In Südamerika werden die Pferde auf den "Concorsos" ausschließlich im Gang und Material geprüft. Es handelt sich dort in der Hauptsache um Zuchtprüfungen.
Für sportlich ambitionierte Reiter in Deutschland und Europa bieten die Vereine IGV, PPV, PV und der PCI eine Vielzahl von Turnieren an. Es existieren spezielle Prüfungsordnungen der Vereine, die auf den Paso Peruano zugeschnitten sind. Das Angebot reicht hier von Trail- über Dreigangprüfungen bis zur Rittigkeit (Dressur) und zu Töltprüfungen. Besonders eignen sich für den Paso Peruano die Naturtölt- oder Paso Llano-Prüfungen.
Show:
Paso Peruanos sind hervorragende Showpferde. Sie präsentieren sich gerne vor Publikum und wirken in traditioneller peruanischer Montur besonders faszinierend.
Freizeit:
Der Paso Peruano ist durch seine weichen Gänge und sein sensibles Temperament ein angenehmes und vielseitig einzusetzendes Freizeitpferd. Durch seinen unermüdlichen Tölt und seine starken Nerven eignet er sich besonders zum Spazieren- und Wanderreiten, aber auch zur Dressur.
 

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